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Out of the Mainstream-News: Nachrichten jenseits von Merkel-Kult und Botox-Promis:

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Armenien: Sind die USA in die Proteste gegen Armeniens Staatschef Sargsjan verwickelt?

24.4.2018. Wie die Tageszeitung „junge welt“ berichtete, sind offenbar die USA und diverse ihrer „Nichtregierungsorganistionen“ in die aktuellen Proteste gegen den armenischen Machthaber Sersch Sargsjan involviert. Der rußlandfreundliche Sargsjan, der nach 10 Jahren als Präsident nicht mehr antreten durfte und sich nun zum Premier mit erweiterten Machtbefugnissen wählen ließ, sieht sich zum wiederholten Male Protesten einer Opposition gegenüber, die eine stärkere Anbindung an den Westen oder zumindest ein ausgeglicheneres Verhältnis in den Beziehungen zu Rußland (wie der 1991-98 regierende Unabhängigkeitspräsident Levon Ter-Petrosjan) fordern.











Kein Bedarf: Assad gibt französichen „Ehrenorden“ zurück

24.4.2018. Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat den einst 2001 von Frankreichs Staatschef Jacques Chirac verliehenen Orden der Ehrenlegion aus Protest gegen die französische Beteiligung an der Bombardierung und Destabilisierung Syriens zurückgegeben. In einer Erklärung ließ Assad verlauten, er betrachte es "nicht als Ehre, die Auszeichnung eines Landes zu tragen, das ein Sklave der USA ist" und spielte damit auf den Vasallenstatus Frankreichs an, der mit der Wahl von Nicolas Sarkozy zum französischen Präsidenten begann.









Rumänien: Ermittlungen gegen Ion Iliescu ausgeweitet

24.4.2018. Die rumänische Justiz hat die Ermittlungen wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen den früheren rumänischen Staatschef (1990-96 und 2000-04) und Wendekommunisten Ion Iliescu, der heute noch als Ehrenvorsitzender und graue Eminenz der mächtigen Sozialdemokratischen Partei (PSD) fungiert, ausgeweitet. Dem 88-jährigen Iliescu und zwei anderen Spitzenpolitikern der Wendezeit wird vorgeworfen, bei dem gewaltsamen Sturz des national-kommunistischen Ceaucescu-Regimes, in den auch westliche Geheimdienste verwickelt waren und über dem bis heute noch ein mysteriöser Schleier liegt, gezielt Angst vor angeblichen „Terroristen“ geschürt zu haben, was zu Straßenkämpfen und zum „Beschuss durch die eigene Seite“ geführt habe, wobei insgesamt 1104 Menschen ums Leben kamen.








Was Bangladesh braucht: Saudi-Arabien sponsert 560 neue Moscheen

24.4.2018. Bangladesh, eines der ärmsten und bevölkerungsreichsten Länder der Welt, auf dessen Staatsgebiet mehr Menschen leben als im riesigen Rußland, bekommt eine „Entwicklungshilfe“ der besonderen Art aus dem schwerreichen Saudi-Arabien, über die sich das Volk von Bangladesh ganz besonders freuen wird: 560 neue Moscheen will die saudische Diktatur in dem zu 90% muslimischen Land errichten. Sie verteilen sich auf jeden Bezirk des Landes, was beweist, daß sie keinem Mangel abhelfen, sondern startegische Ziele verfolgen, zumal der wahabitische Islam der Saudis einer der menschenfeindlichsten überhaupt ist.











Polen: Jeder dritte Pole für EU-Austritt, weniger als die Hälfte für Verbleib

23.4.2018. Aus einer Studie, die von der Kazimierz-Pułaski-Stiftung durchgeführt wurde, geht hervor, daß 29,8% der Polen einen Austritt ihres aus der EU befürworten, während 47,3% einer anderen Meinung sind. Sollte die EU Sanktionen gegen Polen verhängen, würde die Zahl der Austrittsbewfürworter sogar noch leicht auf 32% ansteigen.









Kein fairer Wahlkampf in Kolumbien: Piedad Cordoba zieht ihre Präsidentschaftskandidatur zurück

23.4.2018. Die Ikone der kolumbianischen Friedensbewegung, Mitbegründerin der Basisorganisation Patriotischer Marsch (MP) und frühere Senatorin für die Liberale Partei Kolumbiens (1994-2010), Piedad Cordoba, hat ihre Präsidentschaftskandidatur aus Protest gegen die konsequente Ignorierung durch die Medien zurückgezogen. Codorba, deren Wahlorganisation Macht der Bürger (PC) in allen Landesteilen Wähler und Unterstützer hat, erklärte, sie und eine zweite Kandidatin Viviane Morales, wurden nicht einmal zu den männerdominierten Präsidentschaftsdebatten eingeladen, was natürlich dazu führt, daß sie in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden.











Großbritannien: Oppositionsführer Corbyn kritisiert Syrien-Angriff

19.4.2018. Der sozialdemokratische Oppositionsführer Jeremy Corbyn hat im Parlament den völkerrechtswidrigen Angriff der USA und ihrer Satellitenstaaten Großbritannien und Frankreich verurteilt und als „grundfalsch“ bezeichnet. "Diplomatie, nicht Bombardement, kann das Leid in Syrien beenden", sagte der 68-jährige Politiker, dessen Labour-Party gemeinsam mit den Schottischen Nationalisten von der SNP eine nachträgliche Abstimmung über den Einsatz fordert.







Angriff auf Syrien: Luftabwehr schaltet über die Hälfte der NATO-Raketen aus!

17.8.2018. Sowohl nach syrischen als auch nach russischen Angaben ist es der syrischen Luftabwehr gelungen, 71 der 107 von den NATO-Staaten Frankreich, USA und Großbritannien abgefeuerten Raketen und Marschflugkörper abzufangen und zu zerstören. Die russischen Truppen in Syrien erklärten, daß sie den Syrern nicht geholfen hätten, die Raketen abzuschießen und das dieser relative Abwehrerfolg ausschließlich auf Technik zurückgehe, die bereits zu Sowjetzeiten an Damaskus geliefert wurde – wobei die Russen nun anfügten, eventuell nun doch neuere Abwehrsysteme an Damaskus zu liefern.







Weiteres Indiz für geplanten Krieg gegen Venezuela: Kolumbien läßt Flüchtlingslager bauen

9.8.2018. Die rechte kolumbianische Regierung läßt an den Grenzen zu Venezuela Flüchtlingslager nach dem Vorbild der Türkei errichten und begründet dies mit den zahlreichen Flüchtlingen (angeblich über 500.000), die in den letzten Monaten aus Venezuela nach Kolumbien gekommen sein sollen und die Regierung des US-freundlichen Staatschef Manuel dos Santos präsentierte Fotos mit großen Menschenmengen an den Grenzübergängen. Doch sowohl die venezuelanische Regierung, als auch das UN-Flüchtlingskommissariat widersprechen dem und erklären, daß es sich zu großen Teilen um kolumbianische Pendler und venezuelanische „Einkaufstouristen“ handelt, die wegen der schlechten Versorgungslage nach Kolumbien fahren und so wird der wirkliche Grund für die Lager klar: immer wenn ein Krieg geplant wird, werden auch immer schon im Vorfeld die Flüchtlingsströme organisiert (siehe Syrien), um so viele Zivilisten wie möglich aus dem Schußfeld zu schaffen und häßliche Medienbilder von toten Kindern zu vermeiden.











Sierra Leone: Ehemaliger Militärdiktator gewinnt Präsidentschaftswahl

9.8.2018. Julius Maada Bio, der 1996 mittels Militärputsch das Regime von Hauptmann Valentine Strasser beseitigte und zwei Monate lang – bis zur Abhaltung freier Wahlen – den Staat führte, hat es nun, nach seiner erfolglosen Kandidatur 2012, in der Stichwahl geschafft, das Präsidentenamt von Sierra Leone zu erobern. Bio trat für die konservative Volkspartei von Sierra Leone (SLPP) an und erhielt 51,8%, während sein Gegenkandidat von dem bisher regierenden, gemäßigt-linken Gesamtvolkskongreß (APC), der bisherige Außenminister Samura Kamara (seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Strippenzieher in der Politik den kleinen Landes), 48,2% erhielt – Kamaras Anhänger randalierten und warfen nicht näher definierten ausländischen Mächten Einmischung in den Wahlprozess vor.






Großbritannien: Antisemitismuskampagne gegen Oppositionsführer Corbyn

3.4.2018. Im Verbund mit zweifelhaften Organisationen versucht der rechte Parteiflügel der sozialdemokratischen Labour-Party den linken Parteichef Jeremy Corbyn zu diskreditieren in dem er gezielt eine Kampagne „Gegen Antisemitismus in der Labour-Partei“ lanciert – zum Teil unter hanebüchenen und an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfen. So wurde Corbyn, als Alt-Linker natürlich ein Freund der Palästina-Solidaritätsbewegung, Antisemitismus vorgeworfen, da er 2012 ein Wandbild des US-Malers Mear One verteidigt hatte, das Banker zeigt, die auf dem Rücken von Armen Monopoly spielen – doch dabei ist in Wahrheit eher den Kritikern des Bildes Antisemitismus vorzuwerfen, denn wenn sie Juden und Bankster miteinander assoziieren, dann bedienen sie sich klassischer antisemitischer stereotyper Denkmuster.











Israel: Meretz-Partei versucht Neustart mit neuer Führung

3.4.2018. Die linksliberale, der Friedensbewegung nahestehende Meretz (aktuell fünf Parlamentssitze von 120) hat die 41-jährige Abgeordnete Tamar Sanderg zur neuen Vorsitzenden gewählt, die damit Sahava Galon ablöst, welche die Partei seit 2012 führte. Sandberg kündigte an, die Partei, welche für eine Zwei-Staaten-Lösung mit den Palästinensern eintritt und seit Mitte der 90iger Jahre eher ein Schattendasein führt, wieder auf die politische Bühne zurückzuführen.











Slowakei: Fico kündigt neues Sozialpaket an und denkt nicht an Rückzug

3.4.2018. Der kürzlich aufgrund von Massenprotesten zurückgetretene Premierminister Robert Fico, der immer noch Parteichef der sozialliberalen Regierungspartei Smer ist, hat angekündigt weiter in der Politik mitzumischen, denn schließlich habe er als Kandidat zur letzten Wahl die meisten Vorzugsstimmen von allen bekommen. Außerdem kündigte Fico ein großes Sozialpaket für 2019 an, welches u.a. eine Erhöhung des Mindestlohnes und der Beamtengehälter beeinhaltet.













Guerilla-Streit in Kolumbien: EPL erklärt ELN den Krieg

3.4.2018. Nachdem die größte kolumbianische Linksguerilla FARC (ca. 8.000 Kämpfer) den bewaffneten Kampf aufgegeben hat und mit der Regierung verhandelt, hat die kleine, maoistische Volksarmee der Befreiung (EPL) der zweitgrößten Guerilla ELN (Nationales Befreiungsheer, ca. 2.500 Kämpfer) den Krieg erklärt. Dies ist etwas verwirrend und kommt ziemlich überraschend, da die nur wenige hundert Guerilleros zählende EPL eigentlich seit 1991 demobilisiert ist und ihre Reste in Geschäfte mit Drogenhändlern und rechten Paramilitärs verwickelt waren, doch seit dem Ende der FARC tauchen wieder verstärkt Flugblätter und Graffitis der EPL im Ex-FARC-Gebiet auf, was vermuten läßt, daß etliche Kämpfer der FARC, welche den Friedensprozeß ablehnen, sich de EPL angeschlossen haben.



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