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Out of the Mainstream-News: Nachrichten jenseits von Merkel-Kult und Botox-Promis:

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Sambia: Kenneth Kaunda soll Mugabe vom Rücktritt überzeugen

21.11.2017. Sambias Staatschef Edgar Lungu hat den früheren sambischen Unabhängigkeitspräsidenten Dr. Kenneth Kaunda ins benachbarte Simbabwe geschickt, wo dieser den greisen Präsidenten Robert Mugabe (93) davon überzeugen soll, endlich vom Amt zurückzutreten. Kaunda, der noch ein Jahr älter als Mugabe ist und Sambia von 1964-91 regierte, war zu Zeiten von Mugabes Guerillakampf einer von dessen wichtigsten Unterstützern und erlaubte der ZANU-PF-Guerilla militärische Stützpunkte in Sambia, trat aber nach freien Wahlen zurück und war rund 20 Jahre als angesehener „Elder Statesman“ in Afrika und der Welt unterwegs, wo einen „Feldzug“ gegen AIDS und zur Entschuldung der Entwicklungsländer führte.

Anm.: Die deutsche Bürgerbewegung Neue Richtung hat Kenneth Kaunda für seine internationale Vermittlertätigkeit 2016 und 2017 für den Friedensnobelpreis beim Nobelkomitee in Oslo vorgeschlagen.








Bizarr: Jemens Huthi-Rebellen bieten ihren saudischen Feinden nach Säuberungswelle im Nachbarland Asyl an

20.11.2017. Die zaiditischen Huthi-Rebellen im Jemen, die zusammen mit den Anhängern des 2012 gestürzten Langzeitpräsidenten Ali Abdullah Saleh große Teile des Landes kontrollieren, haben Angehörigen der Herrscherfamilie Saudi-Arabiens Asyl angeboten, nachdem im Nachbarland ein große, von Kronprinz Mohammed Bin Salman eingeleitete Säuberungs- und Verhaftungswelle durch das Land rollt. Obwohl auch jene jetzt verfolgten Teile der Saudi-Familie den brutalen Krieg des Kronprinzen gegen den benachbarten Jemen nie grundsätzlich in Frage gestellt hatten, scheinen die Huthis nun ihren Feinden die Hand entgegenzustrecken.





Simbabwe: Militär entmachtet Unabhängigkeitspräsidenten Robert Mugabe

20.11.2017. In Simbabwe hat das Militär die Macht übernommen und den greisen Präsidenten Robert Mugabe (93), der einst den Befreiungskampf gegen das weiße Rassistenregime von Ian Smith geführt hatte und seit 1980 das Land regierte (erst als Premier, seit 1987 als Präsident) unter Hausarrest gestellt. Mugabe genießt auch im Militär nach wie vor Respekt, allerdings war den Offizieren in die Nase gefahren, daß er seinen alten Mitstreiter und Innenminister Emmerson Mnangagwa (75) als „Kronprinz“ absägte und seine als korrupt, geldgierig und cholerisch verschrieene Ehefrau Grace Mugabe als Vizepräsidentin einsetzen wollte – Mnangagwa brauchte nur wenige Tage um vom Ausland aus einen Gegenputsch zu organisieren.






Österreich: Fraktion der „Liste Pilz“ gründet sich – Peter Kolba wird Klubchef

14.11.2017. Nachdem der Gründer der neu ins Parlament gewählten „Liste Pilz“, der langjährige grüne Nationalratsabgeordnete Peter Pilz, wegen angeblicher „sexueller Belästigung“ und anzüglicher Scherze von den Medien unter Druck gesetzt worden war, auf sein Mandat verzichtet hatte, hat sich nun die Fraktion dennoch fristgerecht konstituiert. Zum neuen Interims-Vorsitzenden der Fraktion wählten die acht Abgeordneten den Verbraucherschützer Peter Kolba, der nach Pilz´ Verzicht dieser Tage noch eine Onlinepetition gestartet hatte, daß der populäre Pilz doch noch sein Mandat annehmen solle – auch auf Facebook halten ihm erstaunlich viele Frauen die Stange, was wohl darauf zurückzuführen ist, daß sie Pilzens Fähigkeiten als bekannten Kämpfer gegen Korruption und für Transparenz höher bewerten als seine persönlichen Schwächen.









Libanon: Mysteriöser Rücktritt aus dem Ausland

14.11.2017. Der sunnitische und pro-saudiarabische Premierminister des Libanons, Saad Hariri, ist unter seltsamen Umständen von seinem Amt zurückgetreten, verkündete seinen Rücktritt nicht vor dem Parlament, sondern per Video aus Saudi-Arabien und es hält sich das Gerücht, daß er dort festgehalten werden. Der christliche Staatspräsident Libanons, Michel Aoun, ein Verbündeter der pro-iranischen Hisbollah, hat den Rücktritt daher auch nicht angenommen und vermutet hinter diesen „obskuren und ungewissen Umständen“ einen neuen Schachzug Saudi-Arabiens, um den Libanon zu destabilisieren und den iranischen Einfluß in dem Land zurückdrängen.











DIE LINKE: Wagenknecht weist „linkes Einwanderungsgesetz“ als unseriös zurück

14.11.2017. Ein klare Absage an das offenbar mit illusorischen Zielsetzungen und Forderungen gespickte „Einwanderungsgesetz“, an welchem die Linkspartei arbeitet, erteilten sowohl die Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dr. Sahra Wagenknecht, als auch Oskar Lafontaine, der LINKEN-Fraktionschef im saarländischen Landtag. Wagenknecht erklärte zu dem Papier, die Partei solle sich lieber bemühen, „seriöse Vorschläge zu machen“ und die Bekämpfung der Fluchtursachen in den Fokus zu rücken.









Nicaragua: Sandinisten gewinnen Kommunalwahl

14.11.2017. Die linke Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN) unter Präsident Daniel Ortega (1979-90 und seit 2007) hat mit 74,4% die Kommunalwahlen ganz klar gewonnen, was auch eine Folge der straff organisierten Basis der Partei sein dürfte und weil sie sich auch um die Probleme der einfachen Bürger direkt vor Ort bemüht. Auf Platz Zwei kam mit 13,8% die rechte Liberale Verfassungspartei (PLC) des korrupten Ex-Präsidenten Arnoldo Aleman (1997-2002), der mit Ortega hin und wieder Allianzen eingeht und die neue oppositionelle Gruppe Bürger für die Freiheit erhielt 6,9%.











Saudi-Arabien: Feindliche Rakete kurz vor dem Hauptstadtflughafen abgefangen

10.11.2017. Nachdem Saudi-Arabien den bitterarmen Jemen seit über 2 Jahren mit einem brutalen Bombenkrieg überzieht und u.a. für die Zerstörung der medizinischen Infrastruktur und damit auch für den massiven Ausbruch von Seuchen und Leid mitverantwortlich ist, kommen nun die Einschläge und Racheakte der jemenitischen Patrioten und Landesverteidiger dem saudischen Regime immer näher. Die Zweckallianz aus den zaiditschen Huthi-Rebellen und den Militärs des gestürzten Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh hat am Wochenende erstmals eine selbstgebaute Rakete vom Typ „Volcano“ H-2 ins saudische Feindesland geschossen, die soweit geflogen ist, daß beinahe auf dem Flughafen in Riad eingeschlagen wäre, wenn die saudische Luftwaffe sie nicht mit „Patriot“-Raketen abgefangen hätte.













Österreich: Intrige gegen Peter Pilz – Parteigründer soll wegen angeblicher „sexueller Belästigung“ abgesägt werden

10.11.2017. Mit teilweise an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfen über „sexuelle Belästigung“ (u.a. weil er seine frühere Mitarbeiterin scherzhaft „Schatzi“ genannt hat) soll nun der erfolgreiche Gründer der Liste Peter Pilz, die mit 4,4% in den Nationalrat eingezogen ist, politisch fertiggemacht und abgesägt werden. Pilz war 31 Jahre Abgeordneter für die GRÜNEN, kurz vor der Wahl gründete er seine eigene Liste, die es ins Parlament schaffte, während die Grünen rausflogen und nun werden in seiner Ex-Partei verständlicherweise Rachepläne geschmiedet, denn viele Grünen-Politiker haben nun ihre gutbezahlten Jobs verloren.







Kolumbien: Guerilla-Führer will Präsident werden

6.11.2017. Ex-Guerilla-Führer Rodrigo Londono (Kämpfername: Timochenko), der bis vor Kurzem noch die Linksguerilla FARC im Dschungelkampf führte und jetzt für die Partei Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes (ebenfalls FARC abgekürzt), den zivilen Nachfolger der Rebellenarmee, aktiv ist, will als Präsidentschaftskandidat in Kolumbien antreten. Große Chancen werden ihm allerdings nicht ausgerechnet, da die Guerilleros trotz edler Ziele in der Bevölkerungsmehrheit immer noch als „Terroristen“ gesehen werden.











Endlich ein Anfang: Burundi verläßt Internationalen Strafgerichtshof

6.11.2017. Mit dem afrikanischen Kleinstaat Burundi hat das erste afrikanische Land den umstrittenen, sogenannten „Internationalen Strafgerichtshof“ (IStGH) verlassen und seine Mitgliedschaft zurückzogen, wobei auch andere Länder wie Gambia oder Südafrika mit Austritt gedroht hatten, aber den Schritt dann doch nicht komplett vollzogen. Entgegen dem, was sein Name vermuten läßt, ist der IStGH keine unabhängige Institution zur Verfolgung von internationalen Rechtsverletzungen, sondern wird von den westlichen Geldgeber-Staaten ausschließlich dazu mißbraucht und gelenkt, um Feinde des Westens politisch zu ächten und pseudo-juristisch aus dem Verkehr zu ziehen.







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