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Neue Richtung demonstriert gegen Libyen-Krieg

T E I L N A H M E   A M   O S T E R M A R S C H   I N   C H E M N I T Z 

27.4.2011. Am Ostermontag nahmen mehrere Mitglieder der Neuen Richtung am traditionellen Ostermarsch der Friedensbewegung unter dem Motto „Die BRD – seit 10 Jahren im Kriegszustand“ in Chemnitz teil. Ungefähr 150 Personen hatten sich auf dem Altmarkt versammelt, von wo aus der Marsch durch mehrere Stadteile von Chemnitz startete.
Unterwegs schlossen sich spontan mehrere Passanten an. Neben einer großen Spruch-Plane von der Linkspartei, welche die Prozession anführte, hatte die Neue Richtung das einzige Plakat in der Demonstration (Text: „Keine Bomben auf Libyen! NATO-Austritt – Jetzt!“). Entsprechend oft wurden wird von der Lokalpresse fotografiert und gefilmt.
Schwerpunkt der Redebeiträge war einerseits der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der NATO gegen Libyen, als auch andererseits etliche aktuelle andere Hegemonialkriege des Westens gegen andere Staaten, wie z.B. Afghanistan und gegen Rüstungsexporte. Der Marsch endete auf dem Schlossberg, wo eine Ärztin, welche gerade aus Vietnam, wo sie von US-Giften („Agent Orange“) verkrüppelte Kinder operiert hatte, zurückgekehrt war und über die derzeitige Situation vor Ort informierte.
Wer immer noch glaubt, dass die USA und der Westen in Libyen Krieg führen, um „Zivilisten“ zu schützen, sollte sich mit den Zivilisten von Vietnam unterhalten.
Außer einigen Politikern der Linkspartei nahm von den anderen etablierten Parteien keiner teil. Weder SPD und Gewerkschaften, noch die einst so friedensbewegten GRÜNEN, die heute sogar Außenminister Westerwelle (FDP) für seine zurückhaltende Haltung im Libyen-Konflikt kritisieren, waren zu sehen. (Nach diesen Äußerungen war das vermutlich auch besser für sie.)

Auch in anderen Städten und Gemeinden Deutschlands gingen die Menschen wieder auf die Straße. Erstmals waren in Deutschland wieder steigende Teilnehmerzahlen bei den Ostermärschen festzustellen, da das Bündnis mit der wieder erstarkten Anti-Atomkraft-Bewegung gesucht wurde. In Chemnitz hatte man aber bewusst auf dieses Bündnis verzichtet, offenbar wollte man sich nicht durch die Anwesenheit olivgrüner und rotbrauner „Humanitär-Bomber“ kompromittieren lassen.

Während 2010 zum Leipziger Ostermarsch, an dem wir ebenfalls teilnahmen, in etwa auch 150 Personen mitliefen, so sollen es dieses Jahr mehrere Hundert gewesen sein.

In anderen Orten wurde der Bombenkrieg gegen Libyen auf das Heftigste kritisiert.



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