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Demonstrationen, Mahnwachen, Nadelstiche

N E U E   R I C H T U N G   W I E D E R   B E I M   O S T E R M A R S C H   D A B E I 


Neue Richtung wieder beim Ostermarsch in Chemnitz.

12.4.2015. Am 3. April nahmen Mitglieder der Neuen Richtung gemeinsam mit einem befreundeten SPD-Mitglied (!) wieder schon fast traditionell am alljährlichen Ostermarsch in Chemnitz teil. Mit unserem diesjährigen Transparent hatten wir eine Hauptforderung der Neuen Richtung thematisiert, die immer wieder brandaktuell ist: „NATO-Austritt – sofort!“.
Auch Vertreter der Linkspartei waren wieder erkennbar dabei und diesmal auch die „Marxistisch-Leninistische Partei“ (MLPD). Bemerkenswert war, daß ein Politiker der Linkspartei, der neben anderen eine kurze Eröffnungsrede hielt, uns allen Grüße vom „Friedensflügel“ der Partei bestellte – das heiß ja wohl, vom Rest der Truppe nicht???
Etwa 150 Personen fanden sich in Chemnitz zusammen, um für den Frieden zu demonstrieren. Ein Armutszeugnis für eine Großstadt wie Chemnitz. Aber Mitglieder der Neuen Richtung aus Leipzig berichteten, daß es am nächsten Tag in der noch größeren Messestadt auch nicht mehr Teilnehmer waren!
Wichtige Themen der diesjährigen Ostermärsche waren u.a. der Konflikt in der Ukraine und die Gefahr eines neuen Kalten Krieges mit Russland, die Abschaffung der Atomwaffen, bzw. ihr Abzug aus Deutschland/Büchel sowie der Stopp deutscher Rüstungsexporte. Auch zur Solidarität mit Flüchtlingen wurde aufgerufen.
Wir konnten wieder interessante Gespräche mit einigen Leuten führen. Fest steht, daß wir als Bürgerbewegung Neue Richtung wieder einmal politisch wahrnehmbar Flagge gezeigt habe.
Der Frieden ist das höchste Gut in unserer Gesellschaft. Deswegen muß man ihn auch immer wieder aufs Neue verteidigen!
Witziger Nebeneffekt beim Ostermarsch: ein SPD-Mitglied (immerhin ein ehemaliger Mandatsträger) hat zumindest zeitweise unser Plakat für den NATO-Austritt getragen. „Weiter so, Genossen!“ möchte man da rufen.


 


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W I R   H A B E N   E S   S A T T ! 


Teilnahme an Großdemo gegen TTIP und für ökologische Landwirtschaft

24.1.2015. Am 17. Januar 2015 nahmen Mitglieder der Neuen Richtung auf einer Großdemonstration in Berlin teil, die unter dem Label „Wir haben es satt“ erfolgte und sich vor allem für eine ökologisch und nachhaltig ausgerichtete Landwirtschaft und gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU richtete. Wir hatten ein eigenes Plakat mitgebracht, auf dem unter dem Namen „Neue Richtung“ der Slogan „TTIP = Diktatur der Konzerne“ zu lesen war; darunter folgte wie immer unsere Internetadresse.
Zum ersten Mal reisten wir nicht per PKW, sondern per Wochenendticket gemeinsam mit Aktivisten von Campact! und dem Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) an. Trägerinnen der Demonstration waren verschiedene zivilgesellschaftliche und Verbraucherschutzorganisationen, darunter Campact!, NABU, ATTAC, Brot für die Welt und BUND, um ein paar der bekannteren zu nennen. Von den politischen Parteien war wenig zu sehen, aber wir konnten Anhänger der Piraten, der Ökologisch-Demokratischen Partei ÖDP der Linken und der GRÜNEN ausmachen.
Die Demonstration zog, angeführt von 90 Traktoren, mit gut 50.000 Personen vom Potsdamer Platz über zahlreiche Straßen zum Reichstag und zum Kanzleramt, wo die Abschlußkundgebung stattfand.
Auch die Tierschutzpartei (MUT) und die neugegründete überparteiliche Umweltgewerkschaft waren u.a. mit Infoständen präsent.
Die Demonstration war die erste Großdemo, die sich explizit gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und CETA (zwischen EU und Kanada) richtete. Weitere Forderungen der Protestler waren u.a.:

- keine Patente auf Tiere und Pflanzen
- keine Gentechnik auf dem Acker und im Stall
- Saatgutvielfalt
- gegen industrielle Massentierhaltung und Tierversuche
- weltweites Recht auf Nahrung...
- usw. usf.

Der Mega-US-Genetik-Konzern Monsanto, der bekannt ist für eine skrupellose Politik, bekam sein Fett weg.
Es wurde ein Zeichen gesetzt, daß eine breite Koalition von Menschen und Gruppierungen das uns von den Herrschenden aufgezwungene Freihandelsabkommen TTIP ablehnen. Hoffen wir, daß noch viele weitere Zeichen folgen werden.


 


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N E U E   R I C H T U N G   B E I M   W E L T F R I E D E N S T A G 


3.9.2015. Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Dieser Tag wird seit Ende des Krieges als Weltfriedenstag begangen. Am diesjährigen ersten Septembertag fand daher eine Kundgebung und Demonstration in der Leipziger City statt. Neben zahlen linken Gruppierungen wie DKP, MLPD, SDAJ, der Linkspartei usw. waren auch Vertreter des globalisierungskritischen Netzwerkes ATTAC und Mitglieder der Neuen Richtung dabei.
Unser mitgebrachtes Plakat „NATO-Austritt sofort!“ mußten wir leider wegen des schlechten Wetters im Auto lassen, da es nach einer Weile aufgeweicht wäre.
Irgendeine sektiererische Gruppe namens „Kritischer Frieden Leipzig“ verteilte zu Beginn der Auftaktkundgebung Flugblätter, in denen sie die Veranstaltung bzw. den offenen Charakter des Friedensbündnisses kritisierte und überall ein Haar in der Suppe suchte.
Auf dem Marktplatz wurde dann der diesjährige Friedenspreis, eine geschmiedete Sichel („Schwerter zu Pflugscharen“) an den Betreiber des unabhängigen „Radion Corax“ vergeben, der mit seiner Technik und seinem Engagement auf fast allen Friedenskundgebungen der letzten Jahre in der Region dabei war. Nach dem Freilassen der Friedenstauben sprach eine Rednerin der SDAJ zum Thema „Rekrutierung junger Menschen durch die Bundeswehr an den Schulen“. Der Demonstrationszug setzte sich bis zum Rathaus und zum Konsulat des US-Regimes fort. Weitere Redebeiträge kamen von einem Mitglied der spanischen Linkspartei „PODEMOS“, zwei Vertreterinnen des Arbeitskreises Nahost in Leipzig, welche u.a. die Besatzungspolitik Israels verurteilten sowie einem jungen Mann von der LINKEN.
Da wir durch das Zurücklassen unseres Plakates quasi die Hände frei hatten, trugen wir zeitweise das Hauptbanner der Demonstration.



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G R O ß D E M O   F Ü R   B Ü R G E R R E C H T E   -   U N D   W I R   D A B E I ! 


„Freiheit statt Angst!“ – bedenkliche Entwicklung bei der Großdemo für Bürgerrechte

17.9.2013. Am Samstag, den 7.9.2013 nahmen einige Mitglieder der Neuen Richtung an der alljährlich stattfindenden Großdemonstration „Freiheit statt Angst!“ in Berlin teil. Dazu hatten wir ein eigenes Plakat gemacht, auf dem neben unserem Namensschriftzug stand: „Nur Diktaturen spionieren ihre Bürger aus!“.
Rund 20.000 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um gegen die Überwachung durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA und seine bundesdeutschen Kollaborateure von Merkel über Pofalla bis hin zu Innenminister Friedrich Stellung zu beziehen. Viele Demonstranten und auch Bühnenredner forderten Asyl für Edward Snowden in Deutschland, jenen abtrünnigen US-Geheimdienstler, der das geheime Mega-Spionagenetz der USA und Großbritanniens offen gelegt hat. Wenn die Begeisterung des Publikums erlahmte, konnten die Bühnenredner es immer wieder mit einer plötzlich vorgetragenen Solidaritätsadresse an Snowden zu Begeisterung hinreisen. Etliche Prominente waren unter den Demonstranten, so z.B. der letzte „echte“ GRÜNE Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele mit seinem unvermeidlichen Fahrrad, die Geschäftsführerin der Piratenpartei, Katharina Nocun, die im weißen Hochzeitskleid auftrat oder ein anderer prominenter Pirat, der als „Bestatter“ die Grundrechte zu Grabe trug.

Auffällig war, daß erstens „nur“ 20.000 Personen an der Demo teilnahmen (trotz NSA-Affäre und nahender Bundestagswahl) im Gegensatz zu 2008, wo es noch 70.000 Personen waren. Auch fehlte die damals verströmte Aufbruchsstimmung – dafür wurde die einst bunte Großdemo in die Fahnen etablierter Parteien gehüllt. Neben den Piraten, denen man bei „Freiheit statt Angst!“ noch ein gewisses „Hausrecht“ zugesteht, machten sich die Grünen besonders breit. Auch die Grüne Jugend und die Jungen Liberalen (Julis), die Kaderschmiede der FDP, waren an vorderster Front beteiligt, was die Organisation der Demo anging.

Mit kleineren basisdemokratischen Gruppen wurde offenbar nicht mehr zusammengearbeitet. Auch mit der Neuen Richtung, die bis dato fast immer zu den Unterzeichnern des FSA-Aufrufes gehörte, wollte man nicht kooperieren, da wir geschrieben hatten, daß wir kein Geld in die Kooperation einbringen können. Auch die kommunistischen Parteien DKP und MLPD waren nicht auf der Demo zu entdecken, selbst die LINKE und ATTAC machten sich rar.
Wären DKP und MLPD den Veranstaltern zu „linksradikal“ gewesen, warum ließ man dann den „Schwarzen Block“ in Form der „Antifa“ als Unterstützer zu?

Auch die weiteren Unterstützerorganisationen lesen sich wie eine vom Regime handverlesene „Zivilgesellschaft“ mit Gruppen wie z.B. „Pro Asyl“ u.a., die stark von staatlichen Geldern abhängen.

In der Demo selbst liefen auch Leute mit, die eigene Anliegen vertraten, darunter ein CDU-Mitglied, der seine Parteigenossen auf einem Plakat aufforderte, sich für Volksentscheide einzusetzen. Auch ein Mann, einen neue Verfassung nacht Art. 146 des Grundgesetzes forderte und sich für die Väterrechte einsetzte, war dabei und wurde von einem jungen Mann und dessen Freundin angepöbelt. Dies sei keine Demo für Väterrechte, er solle doch gefälligst die Demo verlassen. Der junge Mann trug eine EU-Flagge. War dies vielleicht eine Pro-EU-Demo?

Hätte man sich 1989 in der DDR so verhalten, hätte es wohl keine Wende gegeben, denn dann hätte jeder seine eigene Demonstration durchgeführt, da der eine für sozialistisch-demokratische Reformen im System, der andere wiederum für Reisefreiheit und Westgeld oder Wiedervereinigung eintrat. Es demonstrieren Anhänger des linken „Neuen Forums“ neben den Mitgliedern der stark konservativen „Deutschen Sozialen Union“ (DSU) usw. Das scheint in der BRD offenbar unmöglich zu sein, man suhlt sich lieber in Sektierertum und grenzt sich von jedem ab, der eine auch nur etwas andere Meinung hat.
Dies erklärt, warum die Opposition in Deutschland trotz weitverbreiteter Unzufriedenheit so schwach ist.



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